Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen, Gruppe Bonn und Rhein-Sieg

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2024: Friedensveranstaltungen in Bonn und Rhein-Sieg

16. März 2024: Keine Munitionsfabrik in Troisdorf - wir beugen uns nicht dem Druck aus Berlin! Nächste Aktion

Demonstration und Kundgebung in Troisdorf am 16. März.

Demoplakat Troisdorf

Hier ist der Text des Aufrufs des Troisdorfer Aktionsbündnisses:

„KEINE MUNITIONSFABRIK IN TROISDORF.
WIR BEUGEN UNS NICHT DEM DRUCK AUS BERLIN!“

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24. Februar 2024: Schutz und Asyl für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland, Belarus und der Ukraine
Kundgebung des Friedensforums Bonn am Samstag, 24.2.2024, 11-13 Uhr, Friedensplatz Bonn, mit Rudi Friedrich, Connection e.V.

Zwei Jahre mörderischer Krieg in der Ukraine und keine Aussicht auf ein Ende - immer mehr Menschen in Russland, Belarus und der Ukraine wollen sich nicht mehr an den Kriegshandlungen beteiligen und verweigern oder desertieren. Das Friedensforum Bonn veranstaltet hierzu am 24. Februar von 11-13 Uhr eine Kundgebung auf dem Friedensplatz. Es spricht der Gründer der Hilfsorganisation Connection e.V., Rudi Friedrich.

Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist ein für alle Menschen gültiges Menschenrecht – so eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes 2011. Aber dieses Recht wird den Menschen in Russland, Belarus und Ukraine heute verweigert, gegen sie werden Gefängnisstrafen verhängt. Das Friedensforum Bonn fordert deshalb, dass Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus und Ukraine in Deutschland als Asylberechtigte anerkannt werden.

Deserteurdenkmal

Denkmal für den unbekannten Deserteur (geschaffen für Bonn, aufgestellt in Potsdam)
Mehr dazu: https://www.potsdam.de/de/content/denkmal-fuer-den-unbekannten-deserteur-mehmet-aksoy-1989
Foto: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0b/Potsdam_Human_Shape-20-09-2009-54.jpg

Unsere Bonner Kundgebung ist zeitlich so gelegt, dass jeder Interessierte danach (z.B. um 13:04 oder 13:33 Uhr ab Bonn Hbf zur großen Demo in Köln fahren kann, die um 14 Uhr beginnt.

Der Aufruf zur Kölner Kundgebung: Frieden, Brot, Würde – in der Ukraine und weltweit!

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26. Januar 2024: „Für Hoffnung und Menschlichkeit“ Gespräch mit Friedensaktivisten der "Combatants for Peace" aus Palästina und Israel

Bei den "Combatants" handelt es sich tatsächlich um (ehemalige) Kombatanten, die selbst im Krieg waren, aber aus ihren Erfahrungen gelernt und Konsequenzen gezogen haben.

Information zur Veranstaltung

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20. Januar 2024: Keine Munitionsfabrik in Troisdorf - wir beugen uns nicht dem Druck aus Berlin!

Infostand in Troisdorf

Trotz Schnee und frostigen Temperaturen haben wir am 20. Januar 2 Stunden lang mitten in der belebten Troisdorfer Fußgängerzone einen ersten Informationsstand für die Troisdorfer Bürger zu diesem Thema gemacht. Beteiligt waren die Ortsgruppen Köln und Bonn-Rhein Sieg der DFG-VK, die Linke in Troisdorf und andere Gruppen, insgesamt 21 engagierte Personen. Wir haben dabei mit vielen Bürgern gesprochen, die teils gut, teils wenig über den politischen Druck aus Berlin informiert waren, dem der Troisdorfer Rat und der Bürgermeister seit Wochen seitens der Rüstungsindustrie und ihrer politischen Helfer ausgesetzt sind. Wir unterstützen die Troisdorfer Bürgerschaft darin, dem Bau preiswerter Wohnungen nahe der Innenstadt Vorrang einzuräumen gegenüber den Interessen der Rüstungswirtschaft, die mitten in Troisdorf die Munitionsproduktion ausbauen möchte.

Nächste Aktion: Demonstration und Kundgebung in Troisdorf am 2. März. Vorbereitungstreffen dazu Mitte Februar. Genauere Informationen in Kürze hier. Wer mitmachen möchte: Email an: bonn-rhein-sieg@dfg-vk.de

Hier ist der Text des Aufrufs des Troisdorfer Aktionsbündnisses:

„KEINE MUNITIONSFABRIK IN TROISDORF.
WIR BEUGEN UNS NICHT DEM DRUCK AUS BERLIN!“

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2023: Friedensveranstaltungen in Bonn und Rhein-Sieg

26. September 2023: Friedenspolitik wie wir sie uns wünschen (Teil der Bonner Friedenstage)

Texte und Meinungen, 16 - 18 Uhr, Remigiusplatz


23. September 2023: »Die Waffen nieder!« – gilt das auch heute noch? (Teil der Bonner Friedenstage)

Berth-von-Suttner-Symposium 2023 Zum Anlass des 180. Geburtstages von Bertha von Suttner und des 30-jährigen Bestehens der Bertha-von-Suttner-Stiftung der DFG-VK widmet sich das Symposium der Frage, was die Forderung nach dem Niederlegen der Waffen heute bedeutet und welche Herausforderungen und Perspektiven für Pazifismus und Friedensbewegung darin entstehen. Als Impulsgeberin erwarten wir unter anderem die Theologin Margot Käßmann.

13:00 - 20:30 Uhr, Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37, Bonn

<anmeldung@bertha-von-suttner-stiftung.de>

19. September 2023: Friedenspolitik wie wir sie uns wünschen (Teil der Bonner Friedenstage)

Texte und Meinungen, 16 - 18 Uhr, Remigiusplatz


12. September 2023: Friedenspolitik wie wir sie uns wünschen (Teil der Bonner Friedenstage)

Texte und Meinungen, 16 - 18 Uhr, Remigiusplatz


6. September 2023: Ukrainekrieg: Chance auf Verhandlungen? (Teil der Bonner Friedenstage)

Vortrag von Andreas Zumach, Mitglied der DFG-VK
Haus der evangelischen Kirche, Adenauerallee 37, 53113 Bonn
19 - 21 Uhr, Großer Saal


5. September 2023: Friedenspolitik wie wir sie uns wünschen (Teil der Bonner Friedenstage)

Texte und Meinungen, 16 - 18 Uhr, Remigiusplatz


13. Juni 2023: Die UNO - Eine Brücke zum Frieden in der Ukraine und weltweit – Was braucht es?
Vortrag und Diskussion mit Hans-Christof von Sponeck

Die UNO - Eine Brücke zum Frieden in der Ukraine und weltweit – Was braucht es? 19.00 Uhr, Mühlheimer Platz 1 (VHS), Bonn

Der Krieg in der Ukraine führt einmal mehr vor, wie wichtig eine funktionierende UNO sein könnte. Ihre scheinbare Dysfunktionalität als friedenserhaltende Instanz heizt Debatten um ihre Reform an. Dabei divergieren die Vorstellungen, wie eine Reform aussehen könnte: in den westlichen Industrieländern wird hierzu an eine andere Reform gedacht, als in den Schwellenländern oder aber auch in den Entwicklungsländern im Süden. Der Vortrag will nicht nur kritisch beleuchten, mit welchem Perpektive man jeweils auf die UNO als Akteur in Konflikten blickt, sondern will auch konkret fragen, welche Änderungen notwendig sind, um effektiv bewaffnete Konflikte zu verhindern.
Der Krieg in der Ukraine dient als Ausgangspunkt unserer Debatte, es soll aber auch deutlich werden, dass die UN-Reform schon länger gefordert wird. Die Defizite der UNO sind nicht erst mit dem russischen Angriffskrieg aufgetreten.
Mit Hans-Christof von Sponeck haben wir einen Referenten gewinnen können, der selbst lange Jahre in der UNO gearbeitet hat und sich kritisch mit ihrem Wirken zuletzt vor allem im Bezug zum arabischen Raum auseinander gesetzt hat. Als Fachmann für Entwicklungspolitik setzt er sich seit Jahren auch mit der Frage auseinander, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit multilateral geführte Friedensverhandlungen zustande kommen und erfolgreich geführt werden können. Als Ehrendoktor der Universität Marburg ist er eng mit der deutschen Friedens- und Konfliktforschung verbunden und Träger zahlreicher Friedensauszeichnungen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei – um Spenden wird gebeten.
Die Veranstaltung des Friedensforums Bonn wird unterstützt von der
DFG-VK Gruppe Bonn-Rhein-Sieg und dem Netzwerk Friedenskooperative.



8. April 2023: Bonner Ostermarsch 2023

Ostermarsch-Plakat 2023

Der Aufruf zum Bonner Ostermarsch 2023



Erinnerung: 20. März 2023, 20. Jahrestag des Angriffskriegs gegen den Irak durch die USA und die Koalition der Willfährigen

Vor zwanzig Jahren, am 20. März 2003, überfiel eine Koalition „westlicher“ Staaten den Irak, völkerrechtswidrig und auf der Grundlage vorgetäuschter, konstruierter Nachweise (heutzutage auch „alternative Fakten“ genannt). In Europa war vor allem Großbritanniens Blair ein Vorkämpfer dieses Krieges und gerade auch der damit verbundenen Lügenkampagne. Frankreich machte dagegen nicht mit, und, zumindest offiziell, auch nicht Deutschland (unter Kanzler Schröder - die Oppositionsführerin Merkel wollte dagegen die militärische Beteiligung Deutschlands an diesem Krieg).

Zwar war der Irak damals eine nach innen blutige und auch nach außen selbst kriegslüsterne Diktatur, aber durch diesen Überfall änderte sich nichts zum besseren. Als Kommentare hier der Verweis auf zwei Artikel im Guardian (entsprechend auf Englisch), einmal zum Irak-Krieg als Vorlage für den russischen Krieg in der und gegen die Ukraine, dann über die Folgen:

Two decades later, it feels as if the US is trying to forget the Iraq war ever happened

A bloody delusion: how Iraq war led to catastrophic aftermath in Middle East



Kundgebung des „Friedensforums Bonn“: „Stoppt das Töten in der Ukraine“: Samstag, 25. Februar 2023, 13 Uhr, Münsterplatz in Bonn

Es spricht u.a. Margot Käßmann
ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und
Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK), unsere Stimme bei dieser Veranstaltung

Aufruf des Friedensforums „Stoppt das Töten in der Ukraine“

Dokumentation der Kundgebung „Stoppt das Töten in der Ukraine“ auf YouTube (Käßmann-Rede ab Minute 31:00 bis 43:10)
... und mit zusätzlich einem kurzen „Vorspann“ sowie „Zwischenspiel“ auf:
laut-werden.de (Käßmann-Rede entsprechend ab Minute 36:20 bis 48:40)

Zum Manuskript der Käßmann-Rede



Samstag, 21. Januar 2023, 11:55 Uhr: Kundgebung (vor dem Rathaus Bonn um „5 vor 12“) für den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag

Der AVV ist vor zwei Jahren, am 22. Januar 2021, in Kraft getreten.

Der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) ist notwendig geworden, weil sich die Atomwaffenstaaten seit über 50 Jahren weigern, der Verpflichtung zu vollständiger nuklearer Abrüstung aus dem Nichtverbreitungsvertrag nachzukommen.

Während des Kalten Krieges hat das die Welt zwar mehrfach an den Rand des Untergangs geführt, aber am Ende doch den 3. Weltkrieg verhindert. Nun zeigt sich: Wegen dieser Verweigerung aller Atommächte kann Russland derzeit unter dem Schutzschirm seiner atomaren Abschreckung auch einen schrankenlosen konventionellen Eroberungskrieg führen, bei dem die direkten Zerstörungen ausschließlich auf dem Gebiet der Ukraine stattfinden.

So hält auch die Bundesregierung an der nuklearen Teilhabe in der NATO fest. 60 km von Bonn entfernt lagern in Büchel in der Eifel etwa 20 Atombomben mit einer Sprengkraft von jeweils bis zu 13 Hiroshima-Bomben. Dazu stehen Tornado-Jagdflugzege als Trägersysteme bereit. Im Kriegsfall sollen Bundeswehrsoldaten die atomar-tödliche Last in die Ziele fliegen.

Statt abzurüsten, rüstet die Bundesregierung auch atomar auf: Büchel wird für 260 Mio. Euro umgebaut. 35 neue US-Tarnkappenbomber werden bestellt. Neue zielgenauere B61-12-Atombomben sollen in Kürze in Büchel stationiert werden. Sie senken die Hemmschwelle zu einem Einsatz und sind zugleich erste Ziele in einem Atomkrieg.

Das Konzept der „nuklearen Teilhabe“ ist völkerrechtswidrig. Denn nach dem Nichtverbreitungsvertrag für Nuklearwaffen darf die Bundesrepublik weder unmittelbar noch mittelbar über Atomwaffen verfügen. Und in Büchel haben wir genau diese mittelbare - und im Ernstfall unmittelbare - Verfügungsgewalt. Jeder Einsatz von Atomwaffen wäre völkerrechtlich ein Verbrechen. Denn der Internationale Gerichtshof hat schon 1996 in einem von der UNO angeforderten Gutachten erklärt, dass der Einsatz dieser Waffen „generell“ völkerrechtswidrig sei. Atomwaffen können nicht zwischen Kriegsbeteiligten und Zivlist*innen unterscheiden, sie verursachen extreme Qualen, wirken durch die Strahlung unbegrenzt, zerstören die Umwelt, ziehen unbeteiligte Staaten in Mitleidenschaft und bedrohen den gesamten Planeten.

Wir fordern den Abzug der Atombomben aus Büchel, den Ausstieg aus der nuklearen Teilhabe in der NATO, keine neuen Atombomber F-35!

Deutschland muss dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten!

Die Stadt Bonn hat den Städteappell von ICAN (Int. Koalition zur Abschaffung aller Atombomben) unterzeichnet und steht damit hinter unserer Forderung.

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2022: Friedensveranstaltungen in Bonn und Rhein-Sieg


8. Dezember 2022: Mahnwache für den Friedens- und Klima-Aktivisten Elu

Zur Mahnwache vor dem Bonner Gericht am 8. 12. 2022 für den Friedens- und Klima-Aktivisten 'Elu' bemerkt Wolfgang Utsch: „Noch selten habe ich bei Aktionen an Samstagen in der Stadt so viele, qualifizierte, positive Rückmeldungen von Passanten/innen (!) erlebt, wie an diesem Donnerstag um 15.00 Uhr ff am Gerichts-gebäude!“ Worum es dabei ging, schildert Elu selbst in seinem folgend wiedergegebenen Brief.

Auch diese Aktion ist von „laut-werden.de“ aufgenommen worden.

Für diejenigen, die nicht dabeisein konnten, besteht nun die Möglichkeit, Elu für seinen konsequenten Widerstand gegen Rüstung und Krieg und gegen Klimasünden durch Verbrennung von Unmengen an fossiler Energieträger in den Industriestaaten per Post - in den Knast - zu danken (s. seinen Brief)!
Klimaschutz und Militär, die Themen hängen nunmal eng zusammen, wie auch das folgende Infoblatt zeigt: Ärztinnen und Ärzte der IPPNW warnen: Infoblatt Krieg und Rüstung,
und hier ausführlicher.

Ernst-Ludwig Iskenius
19249 Lübtheen den 3. Dezember 2022
e-mail: <iskenius@ippnw.de>

An meine potentiellen Unterstützer und Unterstützerinnen, Freunde und Freundinnen, Wegbegleiter und Wegbegleiterinnen,

20-tägige Erzwingungshaft ab 8.12.2022 in der JVA Bützow (Mecklenburg-Vorpommern)

Ihr Lieben,

wegen meiner Weigerung, ein Bußgeld von 500 Euro einfach an die Staatskasse abzufü hren, sondern lieber dieses Geld für die Unterstützung von Kriegs dienstverweigerern,-entzieher und Deserteuren (Organisation Connection e.V. ) zu spenden, ganz nach dem Motto: "Für Eure Kriege zahle ich nicht" soll ich nun für 20 Tage in Erzwingungshaft.

Zur Erinnerung: Am 18. September 2020 betraten wir mit fast 30 Personen Europas modernsten Kriegsübungsplatz. Jeder Mensch, der als Soldat zu Auslandseinsätzen abkommandiert wird (freiwillig wie unfreiwillig), durchläuft auf diesem Truppenübungsplatz ein spezifisches Trainingsprogramm zur Ausbildung an den modernsten neuen tödlichen Waffen, die die Bundeswehr besitzt. Seit Jahren gibt es schon Proteste dagegen.

Am 28.10.2021 wurde ich vom Amtsgericht Bonn zu einer Geldbuße von 500,- Euro wegen einer Ordnungswidrigkeit verurteilt. (707 OWI-337 Js 976/21-297/21) Ich hatte mich auf rechtfertigenden Notstand nach §34 Strafgesetzbuch angesichts der z.T. völkerrechtwidrigen militärischen Einsätze und ihren desaströsen Folgen für die betroffene Bevölkerung (siehe z.B. Kosovo, Afghanistan, Horn von Afrika, Mali) - deren Scheitern war ja schon damals abzusehen - berufen. Die Antwort des Richters in seinem Urteil: "Einen Rechtfertigungsgrund stellen sie keinesfalls dar" Wegen juristischer Aussichtslosigkeit habe ich auf weitere Rechtsmittel damals verzichtet.

Auf die mehrmalige Aufforderung der Staatsanwaltschaft Bonn, mein Bußgeld endlich zu bezahlen, begründete ich meine Weigerung mit einem Gewissenskonflikt. Als Kompromiss hatte ich im Juli die Zahlung des Bußgeldes an Connection e.V. vorgeschlagen. Auf diesen Vorschlag ist weder das Amtsgericht, noch die Staatsanwaltschaft eingegangen und haben nun Erzwingungshaft angeordnet.

Voraussichtlich werde ich vom 8.12. -27.12.22 in der JVA Bützow in Haft sein. Ihr könnt meinen Protest gegen die zunehmende Militarisierung und Fixierung militärischer Lösungen unter Vernachlässigung ziviler Konfliktlösungsstrategien folgendermaßen unterstützen:

Schreibt höflich an die Staatsanwaltschaft (mit Kopie an mich und evt. mit Kopie ans Amtsgericht Bonn, dass Ihr meinen "Protest hinter Gittern" unterstützt. Ich bin allerdings kein Opfer der Justiz, sondern habe mich bewusst für diesen Schritt entschieden, um auf die zugespitzte Dramatik unserer Militärpolitik hinzuweisen. Jetzt wird z.B immer deutlicher, dass durch die immense Aufrüstung (100 Milliarden Sondervermögen für die Bundeswehr) die selbstgesteckten Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels klar verfehlt werden. Skandalös ist, dass die CO2 Emissionen, die durch die Militärs verursacht werden, noch nicht einmal in den Berechnungen berücksichtigt werden. Weitere Argumente findet Ihr im beigefügten Brief an die Staatsanwaltschaft oder dem Info-Blatt der IPPNW: "Risiken und Nebenwirkungen von Militär und Krieg" zu bestellen bei der Geschäftsstelle der IPPNW Körtestrasse 10 10967 Berlin

Ihr könnt gerne meinen Protest verbreiten, allerdings bitte so, dass mein Protest hinter Gittern nichts außergewöhnliches ist, sondern Teil des gewaltfreien zivilen Widerstandes, der überall auf der Welt praktiziert wird, für viele mit größeren Folgen als für mich.

pan>Ihr könnt gerne auch verschiedene Bundestagsabgeordnete, besonders die aus MV, auf die Berechtigung meines Protestes hinweisen und sie auffordern, in dieser Zeit mich mal zu besuchen.

Kommt zur Mahnwache am 8.12.22 vor die JVA Bützow. Nähere Details erfahrt Ihr im nächsten Rundbrief. Ihr könnt auch bei meinem Wohnprojekt in Br&oum;msenberg Tel: 038855 78 46 90 weiteres erfahren. Natürlich könn en auch zwischen dem 9. und 26.12. -selbstorganisiert vor dem Gefängnis- kleine Aktionen stattfinden.

Ich freue mich natürlich über Post in die JVA.Wenn ich zurückschreiben soll, legt bitte eine Briefmarke 0,85 Euro bei Adresse:

Ernst-Ludwig Iskenius

JVA Bützow

Kühlungsborner Str. 29a

18249 Bützow

Natürlich freue ich mich über jeden, der bei der nächsten GÜZ-Aktion mitm achen kann und möchte. Gerne sich auch später noch einmal melden. Gerade in Krisen- und Kriegszeiten wird der Zivile Ungehorsam (ZU) politis ch bekämpft (siehe die Beschimpfungen und harten juristischen Verfol gungen der Aktivisten von Last Generation und anderer Klimaaktivist*innen). Gerade die jungen Menschen brauchen öffentliche Rückenstärk ung. Dieser gewaltfreie zivile Widerstand ist notwendiger denn je. Das müssen wir den Entscheidungsträgern in Berlin und anderen Hauptstädten deutlich machen.

Schon jetzt herzlichen Dank für jedes Zeichen der Solidarität. Euch allen frohe und entspannende Feiertage und schon einen zuversichtlichen Jahreswechsel, auc h wenn die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sich alles andere als Hoffnung schöpfend darstellen.

Herzliche Grüße

Euer
Elu (Ernst-Ludwig Iskenius)



19. November 2022: Aktionstag gegen das Töten in der Ukraine

Samstag, 19. November 2022 Aktionstag-Aufruf Samstag, 19. November 2022 Aktionstag-Aufruf

In Bonn gab es (am Dreieck) einen Infostand von 11 Uhr bis 12 Uhr, und ab 12 Uhr eine kurze Kundgebung, mit u.a. Joachim Schramm (von unserem Landesverband) als Redner.
Hier seine Ansprache auf YouTube und
hier als Manuskript.

Samstag, 19. November 2022 Aktionstag in Bonn

Der DFG-VK-Bundesverband hatte, gemeinsam mit mit einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen für den 19. November 2022 zu bundesweiten, dezentralen Protesten aufgerufen:

Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung!“ gehen wir für einen Waffenstillstand, Friedensverhandlungen, den Rückzug Russlands aus der Ukraine und gegen Aufrüstung auf die Straße.
Wir fordern die Bundesregierung auf, aktiv an einer diplomatischen Lösung des Konflikts zu arbeiten.

Andere Kriege und und bewaffnete Konflikte, wie (leider nur beispielhaft genannt) die völkerrechtswidrigen Angriffe der Türkei auf kurdische Gebiete oder die Kriege zwischen Armenien und Aserbaidschan dürfen dabei nicht vergessen werden. Der gesamte Aufruf mit allen Forderungen ist hier zu finden.

In Berlin waren Proteste vor der russischen Botschaft und dem Bundeskanzleramt angekündigt und weitere Kundgebungen auch im Rest der Republik.


31. August bis 18. Oktober 2022: Bonner Friedenstage

Der Flyer des Programms ist noch auf folgender Website zu sehen:
https://pzkb.de/wp-content/uploads/2022/07/BonnerFriedenstage2022_folderAnsicht.pdf
und als Web-Darstellung: https://pzkb.de/bonner-friedenstage


18. Oktober 2022: Der Ukraine-Krieg im globalen Kontext

19:30 – 22:00 Uhr, Endenicherstraße 127; DGB-Haus, Großer Saal

Der Ukraine-Krieg im globalen Kontext - Vortrag und Diskussion zur Geopolitik
mit Jörg Kronauer, Autor des gerade erschienenen Buches „Der Aufmarsch“

Zum Vortrag auf YouTube

„Eine Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinents“, so hat Bundeskanzler Olaf Scholz den russischen Überfall auf die Ukraine charakterisiert. Es stimmt: Die Bedeutung des Ukraine-Krieges wie auch seine Konsequenzen sind immens. Richtig einschätzen lässt sich beides aber nur, wenn man die Vorgeschichte des Krieges in den Blick nimmt – und zwar nicht nur auf russischer, sondern auch auf westlicher Seite. Denn der Machtkampf um die Ukraine hat nicht am 24. Februar 2022 mit Russlands völkerrechtswidrigem Angriffskrieg, sondern viel früher begonnen. Der Vortrag beleuchtet die Vorgeschichte des Kriegs, die Reaktionen des Westens auf ihn und seine Folgen.

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner/innen, Ortsgruppe Bonn-Rhein-Sieg und ‚Anti-Kriegs-AG‘
Infos: Wolfgang Utsch <bonn-rhein-sieg@dfg-vk.de>

Dienstag, 18. Oktober 2022, 19:30 – 22:00 Uhr, Endenicherstraße 127; DGB-Haus, Großer Saal Der Ukraine-Krieg im globalen Kontext - Vortrag und Diskussion zur Geopolitik mit Jörg Kronauer, 
Autor des gerade erschienenen Buches „Der Aufmarsch“


14. Oktober 2022: Für den Atomwaffen-Verbotsvertrag (Erinnerung an die Grünen)!

Zu Beginn des grünen Parteitags (Bundesdelegiertenkonferenz) haben wir, d.h. DFG-VK, ICAN Deutschland, Netzwerk Friedenskooperative und IPPNW, die eintreffenden Delegierten an die Bedeutung des Atomwaffen-Verbotsvertrags (AVV) erinnert.

Für den AVV!Für den AVV! Demos auf dem Platz der Vereinten NationenDemos auf dem Platz der Vereinten Nationen gegen Atomkraft und Braunkohlegegen Atomkraft und Braunkohle

Es demonstrierten dort aber auch andere Gruppen, und in den Medienberichten war dann vor allem der Streit um den AKW-Weiterbetrieb sowie Lützerath Thema.

In dieser Dokumentation von Herbert Sauerwein <Herbert.S@Netcologne.de> auf Youtube kann man sogar unseren Beitrag für den Atomwaffenverbotsvertrag entdecken - und auch einzelne leider fragwürdige Demonstrationsbeiträge, wie besonders auf „laut-werden.de“ dokumentiert.


24. September: 4. Deutscher Wettbewerb der Friedensmusik 2022

Konzert-PlakatKonzert-Plakat

Abschlusskonzert, 19 Uhr im Beueler Brückenforum: Dokumentation auf Youtube

Auf https://www.friedensmusik.de können alle Beiträge zum 4. Deutschen Wettbewerb der Friedensmusik noch angehört werden.
Dort finden sich auch weitere Informationen zum Friedensmusik-Wettbewerb.

Unterstützt vom Alois Stoff Bildungswerk der DFG-VK NRW, der gemeinnützigen Bildungseinrichtung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in NRW.
Alois Stoff Bildungswerk der DFG-VK NRW

Einen weiteren Bericht zum diesjährigen Konzert liefert Sofie Stenzhorn auf ihrer Seite Sofies Nachrichten-Mischung – Kultur Politik Gesellschaft.

Von früheren Konzerten vermittelt dieser Clip einen Eindruck (Dauer knapp 3 Minuten): https://www.artbyte-design.com/videoclips/friedensmusik_clip_v2.mp4



21. September 2022: Der Preis der „Zeitenwende“ – Welche Zukunft hat die internationale Rüstungskontrolle?

18:00 – 20:00 Uhr, Altes Rathaus Bonn

Bereits vor dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine wuchsen die weltweiten Militärausgaben und die internationale Rüstungskontrolle steckte in einer tiefen Krise.
Wie schlecht steht es derzeit um die internationale Rüstungskontrolle? Wie wirkt sich der Krieg aus?
Wie können Vertrauen und Kooperation für gemeinsame Sicherheit zwischen den Staaten wieder aufgebaut werden?
Und welche Initiativen braucht es, um Rüstungskontroll- regime wiederzubeleben?

Podiumsgäste:
Dr. Dietmar Köster (SPD), Mitglied des Europäischen Parlaments
Dr. Max Mutschler, Bonn International Center for Conflict Studies (BICC)
Angela Kane, ehemalige Hohe Repräsentantin der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen, Fellow der Nuclear Threat Initiative

Veranstalter:
Bonn International Center for Conflict Studies
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen NRW
Friedrich-Ebert-Stiftung, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung
https://www.fes.de/lnk/4p3


19. September 2022: Die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner

15.00 Uhr, Ev. Gemeindeforum Auerberg, Helsinkistraße 4
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kontaktrunde für Frauen der Ev. Lukaskirchengemeinde Bonn statt, ist aber offen für alle Interessierten.
Veranstalter: Frauennetzwerk für Frieden e.V., Ev. Lukaskirchengemeinde Bonn
Infos: info@frauennetzwerk-fuer-frieden.de // www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de


16.September 2022: 15. Bonner Friedenslauf

10:00 Uhr, Hofgarten
Im Fokus steht dabei in diesem Jahr die Friedens- arbeit des forumZFD in der Ukraine und im Nahen Osten. 20 Prozent der Friedenslaufspenden kommen dem Streit- schlichtungstreff des Frauennetzwerkes für Frieden zugute.
Infos: Claudia Osthues, forumZFD // osthues@forumZFD.de


16.September 2022: Der Ukrainekrieg: Hintergründe und Perspektiven

19:00 Uhr, Ev. Trinitatiskirchengemeinde, Brahmsstr. 14

Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deut- schen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, spricht über das historische Verhältnis der Ukraine zur russischen Föderation und über ... das Verhältnis der NATO und russischer Föderation nach dem Ende der Sowjetunion 1991 und darstellen, welche Friedenskräfte es in der Ukraine und in der russischen Föderation gibt, die zu einer Deeskalation beitragen können. Was kann in Deutschland getan werden, um zu mehr Frieden beizutragen?
Veranstalter: Beueler Friedensgruppe, Antikriegs-AG, Aufstehen Bonn und Ev. Trinitatiskirchengemeinde Bonn
Infos: Wilfried Drews // wilfrieddrews@gmx.de


6. September 2022: Über den Krieg hinausdenken – Wie kann es weitergehen nach dem Ende des Krieges in der Ukraine?

Perspektiven des Zusammenlebens in Europa
19 Uhr im Haus der Kirche Bonn, Großer Saal, Adenauerallee 37 und online

Referierende:
Dana Jirouš, Projektkoordinatorin von „Women’s Initiative for Peace in Donbas(s)“, Berlin
Andreas Zumach, Journalist und Publizist, Berlin
VertreterIn der Mariä-Schutz-Gemeinde (russ.-orthodox), Bonn
Maria Peter-Filatova – Jüdische Gemeinde Bonn

Veranstalter: Evangelisches Forum, Katholisches Bildungswerk
Teilnahme präsent und online

Archiveintrag


6. August 2022: Gedenken an den Atombomben-Abwurf
auf Hiroshima und Nagasaki

11:55 Uhr ab Beueler Hiroshima-Mahnmal zur Demonstration durch Beuel
12:45 Uhr Kundgebung am Mahnmal

Info der Friedensinitiative Beuel

Video-Dokumentation von „laut-werden.de“


8. Juli 2022, 11:55 („5 Minuten vor zwölf“): Bürgermeister für den Frieden - Mayors for Peace

BONN ZEIGT FLAGGE GEGEN ATOMWAFFEN!

Kundgebung zur Hissung der Friedensflagge vor dem Alten Rathaus:
Freitag, 8. Juli 2022, 11.55-12.30 Uhr, Markt, Bonn
Redebeiträge:
Gabi Mayer, Bürgermeisterin
Martin Singe, pax christi-Gruppe Bonn

Erklärung der Stadt auf „bonn.de“

Video-Dokumentation von „laut-werden.de“


14. April 2022: Bonner Ostermarsch 2022

Aufruf zum Bonner Ostermarsch 2022

Ostermarsch-Plakat 2022

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