Aktuelles

Radiosendung am Montag, den 4.06.2016, um 21:05 bei Radio Bonn-Rhein-Sieg -
"Tag der Bundeswehr 2016"

von Uwe Schierhorn

Im Rahmen des Bürgerfunks ist am Montag, den 4.7. ab 21:05 Uhr, per Internet im Net- Radio (Live):

Bürgerfunk - Tag der Bundeswehr vom 11.06.2016 in Bonn 

„Tag der Bundeswehr 2016 in Bonn“ im

Radio Bonn-Rhein-Sieg (BN/SU) terrestrisch lokal auf den Frequenzen:

  • 91,2,  94,2,  97,8,  99,9,  104,2,  107,9 MHz,

 zu hören evtl. über Kabel, jedoch nicht über Satellit.

Es wurden Interviews mit Besuchern und Bundeswehr- Angehörigen auf dem Bonner Markt durchgeführt und dazu Kommentare von uns abgegeben.

Vielen Dank an Mika und an das LoCom- Team für die freundliche Unterstützung beim ersten Projekt ! http://www.locomnet.de/

Vielen Dank an die Teilnehmer der Deutschen Friedenssong-Wettbewerbe 2012 und 2015 für die Bereitstellung ihrer Titel !

Im speziellen an Nicolasa aus Mosbach mit „Run, Soldier, Run“ (Siegertitel von 2015), an PrunX aus Berlin mit „Earth Cries“ (Finalsong auf der Doppel-CD von 2015) und an die Gruppe Gutzeit aus Hamburg mit „Marschmusik“ (Platz 5 von 2012).

Proteste gegen den NATO-Gipfel,
am 8.-10. 07.2016 in Warschau

vom internationalen Netzwerk No to War – No to NATO

Seit dem NATO Gipfel in Straßburg 2009 werden diese (Lissabon 2010, Chicago 2012, Newport Wales 2014) von Protestaktionen der Friedensbewegung, maßgeblich mit organisiert vom internationalen Netzwerk No to War – No to NATO, begleitet.

Diese Tradition des Protestes gegen das Kriegs- und Interventionsbündnis wollen wir in Warschau gemeinsam mit polnischen Friedensfreund_innen fortsetzen.

Gründe des Widerstandes und Protestes gibt es mehr als genug:

Eine Zukunft für Europa – nicht ohne Russland

von IALANA

Appell zum 75. Jahrestag des völkerrechtswidrigen Angriffs Deutschlands auf die Sowjetunion


Am 22. Juni 1941 – vor 75 Jahren – überfiel Deutschland die Sowjetunion. Über 20 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion fielen dem Verteidigungskampf gegen Deutschland und den systematischen Vernichtungsaktionen von SS und Wehrmacht zum Opfer. Der Krieg endete mit der Eroberung Berlins durch die Rote Armee. Nicht nur der gesamte europäische Teil der Sowjetunion, auch Deutschland war nahezu völlig zerstört. Die Lehren aus diesem Krieg wurden nach 1945 in Europa nicht in ausreichendem Maße gezogen. Der kalte Krieg spaltete Europa in Ost und West. Erst Jahrzehnte später führte die Entspannungspolitik zu Beziehungen der Annäherung und des Dialogs. Die infolge des II. Weltkriegs entstandenen Grenzen wurden verbindlich festgeschrieben. 1990 nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das Ende des Ost – West – Konflikts in der „Charta von Paris für ein neues Europa“ feierlich beschworen.

Rotes Kreuz streitet mit Friedensaktivisten

von DFG-VK

In der Auseinandersetzung um die immer enger werdende „Zivil-Militärische-Zusammenarbeit“ der Bundeswehr mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) hat die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) jetzt mit einer neuen Aktionswebsite – www.bleibt-zivil.de – nachgelegt. Eine erste Website der Friedensaktivisten hatte das DRK verboten.

5000 Menschen protestierten in Ramstein - Drohnenkrieg ist Mord.

Wir kommen wieder!

von Aktionsbüro Ramstein-Kampagne

Es war die größte Protestaktion gegen Drohneneinsätze, es waren die größten Aktionen der Aufklärung und Information in der Geschichte des jahrzehntelangen Protestes gegen die Militärbasis der USA in Ramstein. Wir haben die Stimmung in der Region zugunsten von Frieden verändert. Das ist das Resümee der vielfältigen Aktivitäten in Ramstein vom 09. bis 12.06.2016. Die Aktionen waren jung. Gleichzeitig war es toll, auch viele langjährige AktivistInnen wieder zu treffen.

5.000 Menschen  bildeten bei strömenden Regen eine (fast) geschlossenen Menschenkette durch die Ortschaften um die Air Base Ramstein und der abschließenden Kundgebung am Kreisel vor den Toren der Base. Hand in Hand standen die Menschen an der mehr als 10 Kilometer langen Menschenkette, die bis auf kleine Lücken überall realisiert wurde. Der Dauerregen verhinderte eine noch größere Beteiligung. Die Abschlussmanifestation am Kreisel vor der Air Base brachte den ganzen Optimismus, das Bunte, das Vielfältige und Kreative der 5.000 Teilnehmenden zum Ausdruck. Hier wurde die Kraft dieser neuen Bewegung eindrucksvoll sichtbar. Dieser Optimismus und das Engagement der vielen werden weiterwirken. Das Mitwirken von Oskar Lafontaine und Tabea Rößner (MdB Bündnis 90/ Die Grünen) unterstrich die politische Bedeutung dieser Aktionen.

Tag der Bundeswehr - Fluchtursache "Militärische Intervention"

von IPPNW

Anlässlich des morgigen "Tages der Bundeswehr" warnt die ärztliche Friedensorganisation IPPNW vor der steigenden Zahl von Auslandseinsätzen und einer Steigerung der Militärausgaben. Deutschland verschärft als weltweit viertgrößter Exporteur von Rüstungsgütern auch in Krisengebiete die Gewalt gegen Menschen in diesen Regionen. Diese Exporte tragen zusammen mit einer unzureichenden Ausstattung des zivilen Friedensdienstes sowie einer mangelnden Nutzung von Instrumenten ziviler Konfliktbearbeitung dazu bei, dass Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen. Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die Milliarden für Aufrüstung und Aufstockung der Bundeswehr in den Ausbau der zivilen Konfliktbearbeitung zu verlagern. Der deutsche OSZE-Vorsitz biete die Chance, die OSZE als Organisation mit friedenspolitischem Potenzial in diesem Sinne zu stärken.

"Keinen Tag der Bundeswehr" am 11.06. in Bonn

Am Samstag, dem 11. Juni, findet der „Tag der Bundeswehr“ in Bonn statt. Dagegen protestiert das Bonner Friedensbündnis: „Keinen Tag der Bundeswehr“ – und möchte Dich dazu einladen mit zu protestieren. Der Protest findet statt ab 10 Uhr auf dem Marktplatz (vor dem Rathaus) in Bonn.

Die Bundeswehr wird sich mit Attraktionen wie SpitzensportlerInnen, Hundeshows und Panzerfahrzeugen „zum Anfassen“ als eine attraktive Arbeitgeberin darstellen. Besonders junge Menschen sollen damit für das Militär gewonnen werden. Was nicht gezeigt wird, sind die Folgen der Kriege, die sie u.a. in Afghanistan, Irak und Syrien führt. Ebenso wenig wird gezeigt, dass sich die Bundeswehr an der Abwehr von Flüchtlingen in der Ägäis beteiligt. Und wenn es nach Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen geht, soll die Bundeswehr in den kommenden 15 Jahren um 130 Milliarden Euro aufgerüstet werden.

Aufrüstung sorgt bei uns nicht für Volksfeststimmung. Deshalb protestieren wir und fordern:
„Keinen Tag der Bundeswehr!“

Schließt euch an und protestiert mit uns unter dem Motto "Keinen Tag der Bundeswehr.
kreativ. bunt. gewaltfrei."