Aktuelles

Deutschland soll sich für ein weltweites Atomwaffen-Verbot einsetzen

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms (Bremen), hat die Bundesregierung aufgefordert, bei der für die nächsten Tage in der UN-Generalversammlung vorgesehenen Abstimmung über die Einberufung einer „Konferenz zur Aushandlung eines rechtsverbindlichen Instruments zum Verbot von Atomwaffen“ zuzustimmen und so ein deutliches Signal für eine atomare Abrüstung zu geben.

„Es wäre eine gute Gelegenheit, deutlich zu machen, dass das immer wieder in Bundestagsbeschlüssen, Bundestagsreden und auch im aktuellen Weißbuch formulierte Ziel einer nuklearwaffenfreien Welt wirklich ernst gemeint ist“, betont Renke Brahms, der auch der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche ist.

Vortrag „Alfred Hermann Fried – ein Kämpfer für den Frieden“ von Dr. Guido Grünewald

Am Donnerstag, den 27.10.2016 um 19:00 Uhr wird Dr. Guido Grünewald einen interessanten Vortrag über Alfred Herman Fried, der für den Frieden kämpfte, halten und den Zusammenhang zu heutigen Situation darlegen.

Der Vortrag findet statt in der Friedrich Spee Akademie Bonn, Stiftung Pfenningsdorf, Poppelsdorfer Allee 108, 53115 Bonn

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

Die EU will die Forschung in Militärtechnik fördern

von Jörg Rohwedder für das WeMove.EU Team

Wir wollen alle in einer friedlichen Welt leben und auch zu diesem Zweck wurde die Europäische Union damals geschaffen.

Jetzt steht die Europäische Kommission unter dem massivem Druck der Rüstungsindustrie und plant, mehrere Milliarden Euro von unseren Steuern auszugeben, um Militärtechnik “besser” zu machen. Ein Tabubruch: Es wäre das erste Mal in der Geschichte der EU [1].

Sie präsentieren ihre Pläne als “Verteidigung”. Dazu reicht die bestehende Technik aber aus. Das wahre Ziel ist die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Rüstungsindustrie zu erhalten und deren Exporte ins Ausland zu steigern. Exportbeschränkungen haben bisher nicht funktioniert und so werden tödliche Konflikte weiter angeheizt und undemokratische Despoten wie z.B. in Saudi Arabien unterstützt [2].

Schon am Mittwoch werden die Abgeordneten des Europäischen Parlaments darüber entscheiden, ob unsere Steuern an die EU für die Militärindustrie bereitgestellt werden. Das Thema ist im Parlament hoch umstritten. Viele Abgeordnete sind immer noch unentschlossen. Gerade jetzt sind sie offen für unsere Argumente. Gemeinsam können wir die Wahl noch entscheidend beeinflussen. Lassen Sie uns in zwei Tagen so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln.

Friedensaktivisten gelangen auf Startbahn in Büchel

Büchel (dpa/lrs) - Mehrere Friedensaktivisten sind am Montagmorgen auf den Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel eingedrungen. «Etwa neun Protestler» hätten auf der Start- und Landebahn gesessen, sagte ein Sprecher des Luftwaffengeschwaders in Büchel. Sie seien in Gewahrsam genommen worden und würden von den Feldjägern an die Polizei übergeben. Noch sei unklar, wie die Menschen auf das Gelände des Flugplatzes kamen. «Da laufen Ermittlungen», sagte der Sprecher.

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Die Friedensfahrradfahrt der DFG-VK NRW ist am 6. 8. in Köln erfolgreich zu Ende gegangen

Die Friedensfahrradfahrt der DFG-VK NRW wurde nach 500 km fahrt beim Gedenken an die Atombombenopfer bei der abendlichen Kundgebung am 6. 8. im Hiroshima-Nagasaki-Park in Köln beendet.

Stationen waren u. a. die Urananreicherungsanlage in Gronau, das Atomzwischenlager in Ahaus, die amerikanischen Atombomben in Volkel (NL), der AWACS-Standort in Geilenkirchen und das Klimacamp im Habacher Forst. Ein Informationsabend mit Andreas Zumach zum Thema „Klima und Krieg“ in Mönchengladbach war eines der inhaltlichen Highlights der Fahrt.

Petition - Ein weltweites Atomwaffenverbot muss Wirklichkeit werden

von icanw.de

Im Oktober 2016 stimmen die 193 UN-Mitgliedsstaaten darüber ab, ob ein Vertrag zum völkerrechtlichen Verbot von Atomwaffen verhandelt wird. Diese Ächtung ist dringend nötig, um die neue Rüstungs-Spirale weltweit zu stoppen. Deutschlands Unterstützung kann dem Verbot zum Durchbruch verhelfen. Aber die Bundesregierung weigert sich mitzumachen – weil die NATO auf Atomwaffen nicht verzichten will.

Herr Außenminister: Deutschland soll die Initiative zum Verbot von Atomwaffen nicht blockieren, sondern aktiv unterstützen! Stimmen Sie in den Vereinten Nationen für das Verbot. Beteiligen Sie sich an den Verhandlungen. Setzen Sie sich für einen Vertragstext ein, der Atomwaffen klar und umfassend verbietet.

Beteiligt Euch an die Petition - Stimmen Sie für das Atomwaffenverbot Herr Steinmeier

 

Gedenken und Mahnung zum 71. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki am 6.08.2016

Denkmal mit Friedensfahnen.

Jedes Jahr laden wir, zusammen mit der Beueler Friedensinitiative und der IPPNW/Ärzte gegen Atomkrieg, Gruppe Bonn die Bürgerinnen und Bürger dazu ein, am Hirohima-Tag den Opfern der Atombombenabwürfe vom 6.08.1945 in Hiroshima, sowie den Opfern am 9.08.1945 in Nagasakie zu gedenken und damit ein Zeichen für eine atomwaffenfreien Welt zu setzen.

Wir treffen uns Samstag, den 6. August 2016 um 18.00 Uhr, am Hiroshima-Mahnmal am Beueler Rheinufer (südlich der Kennedybrücke und gegenüber dem Brückenforum). Bringt bitte Blumen mit!

 71 Jahre ist es jetzt her, dass Atombomben erstmals eingesetzt wurden. Der Schrecken dieser fürchterlichsten Massenvernichtungswaffen ist verbunden mit den Namen der japanischen Städte, die am 6. und 9. August 1945 die Ziele waren: Hiroshima und Nagasaki. Hunderttausende Menschen starben sofort oder in den Folgejahren nach langer Krankheit durch die tödliche Strahlung. Hunderttausendfach Anlass, nie wieder solche Waffen zuzulassen, sollte man meinen.