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Keine Kriege und Unterstützung von Kriegen durch Deutschland! Friedensarbeit der DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg
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Medien -
Musik
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Friedenssong-Talent-Wettbewerb der DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg
Die DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg freut sich, für 2012 einen Friedenssongwettbewerb auszuschreiben.
Ihr könnt alle dazu beitragen, dass der Friedenssongwettbewerb zu einem Erfolg wird, indem Ihr diese Info an alle potentielle Interessierte und Musiker, ob bekannt oder unbekannt, weiter verbreitet, damit sie von diesem Friedenssongwettbewerb erfahren.
Das Ziel des Friedenssong-Talent-Wettbewerb 2012 ist es, Friedenssongs aktiv zu fördern. Die Musik soll von Nachwuchskünstlern selbst komponiert und geschrieben sein. Thematisch sollten sich die Lieder mit den zahlreichen Facetten von Krieg und Frieden auseinandersetzen. Texte in Deutsch werden besser verstanden, grundsätzlich jedoch sind sämtliche Sprachen willkommen. Gewünscht werden Texte in der Muttersprache. Musikalisch gibt es keine Grenzen – erlaubt ist das gesamte Spektrum der populären Musik wie zum Beispiel Folk, Soul, Pop, Rock, Alternative, Hip Hop, Techno, Liedermacher etc.
Wir freuen uns, dass die populäre Kölner Rockband Brings (in der übrigens drei Kriegsdienstverweigerer spielen) spontan zugesagt hat, diesen Wettbewerb als Schirmherren zu unterstützen.
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Aktuelles und Meinungen -
Meinungen
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USA - Die Würde von Leichen
von Robert C. Koehler
Die Zivilisation hat es noch nicht zu einer moralischen Grenze hinsichtlich der Heiligkeit des Lebens an sich gebracht, aber weil sie das menschliche Verhalten irgendwie eingrenzen muss, hat sie wenigstens Stellung bezogen zur Würde von Leichen.
Es ist ok, deinen Feind zu töten, aber nicht ok, auf ihn zu urinieren, zumindest nicht, nachdem er tot ist.
Es war fast so, als ob im Krieg, wo nichts heilig ist außer der Vormacht der Stärke – der überlegenen – das der Punkt ist, an dem die Macht endet und die Menschlichkeit beginnt: Du musst den toten Körper deines Feindes respektieren. Genauso steht es im Militärstrafgesetz.
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Aktuelles und Meinungen -
Aktuelles
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In Syrien ist Vermittlung angesagt - nicht Drohung oder Scharfmacherei!
von Christof Grosse, Sprecher von pax christi-Kommission Friedenspolitik Als Mitglieder der Kommission Friedenspolitik der katholischen Friedensbewegung pax christi verfolgen wir die anhaltende Eskalation des Konflikts in Syrien zwischen dem Regime Baschar al Assads und der Protestbewegung mit Entsetzen und Besorgnis.
Abermals droht eine im Umfeld der arabischen Rebellion 2011 zunächst hoffnungsvoll in Gang gekommene Bewegung des gewaltfreien Widerstands gegen ein autoritäres Regime in einen Bürgerkrieg umzuschlagen.
Lange mag das massenmedial vermittelte Bild brachialer staatlicher Repressionsgewalt gegen wehrlose Demonstrant/innen weitgehend zutreffend gewesen sein. Inzwischen setzen aber auch Regimegegner Maschinengewehre und Raketen ein und provozieren damit ein noch brutaleres Zuschlagen der „Sicherheitskräfte“.
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Aktuelles und Meinungen -
Meinungen
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USA - Verteidigungsbudgets und Höhlenmenschen
von Gwynne Dyer
Wenn man keine Völker mehr versklaven darf, ja nicht einmal mehr ihre Ressourcen ausbeuten, was hat es dann für einen Sinn, eine herkömmliche Großmacht zu sein?
Die Vereinigten Staaten von Amerika unterhielten im Irak acht Jahre lang eine Armee von über 100.000 Soldaten zu Kosten, die unter dem Strich wahrscheinlich rund eine Billion Dollar ausmachen werden. Dennoch haben sie keinen einzigen Iraker versklavt (obwohl sie sehr viele getötet haben), und die ganze Zeit der Okkupation hindurch bezahlten sie für irakisches Erdöl den vollen Marktpreis. Welchem amerikanischen Zweck hat dieses ganze Unternehmen also gedient?
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Aktuelles und Meinungen -
Palästina-Israel
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Israel - Der gestohlene Krieg
von Uri Avnery
GIBT ES keine Grenze für die Niederträchtigkeit der Hamas ? Anscheinend nicht.
In dieser Woche tat sie etwas nahezu Unverzeihliches.
Sie stahl einen Krieg.
SEIT EINIGEN Wochen hat unser fast neuer Generalstabschef Benny Gantz bei fast jeder möglichen Gelegenheit verkündet, ein neuer Krieg gegen den Gazastreifen sei unvermeidbar. Mehrere Kommandeure der Truppen rund um den Gazastreifen haben diese schlimme Voraussage wiederholt wie auch ihre Anhänger, die sogenannten Militärkommentatoren.
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Gedanken zum Frieden -
Friedens-Aufsätze
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Gewaltlosigkeit im 21. Jahrhundert
Herausforderungen und Möglichkeiten
von Arun Gandhi
Gewaltlosigkeit als Streben nach Wahrheit
Blicken wir zurück auf die erste Herausforderung, die Mohandas Karamchand Gandhi bei der Entwicklung seiner Philosophie der Gewaltlosigkeit in Südafrika hatte: Damals suchte er nach einem geeigneten Begriff, um seine Philosophie zu beschreiben, konnte jedoch keinen finden. »Passiver Widerstand« und »ziviler Ungehorsam« eigneten sich nicht, denn die Bewegung habe, so Gandhi, nichts Passives oder Ungehorsames. Er bot schließlich eine Belohnung für denjenigen, der ihm einen positiven englischen Ausdruck anbieten könnte, um das zu beschrieben, was er im Sinn hatte. Doch leider konnte es niemand.
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Aktuelles und Meinungen -
Meinungen
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Bombige Geschäfte
von Wolfgang Schwarz
Der Export von Kriegswaffen erhöhte sich 2010 gegenüber 2009 von 1,3 auf 2,4 Milliarden Euro und damit immerhin um rund 85 Prozent. Das ist eine Steigerungsrate, von der andere bundesdeutsche Exportbranchen trotz ebenfalls glänzender Geschäfte nur träumen können. Fast die Hälfte der deutschen Rüstungsexporte entfiel 2010 wiederum auf Kriegsschiffe; geliefert wurden aber auch Kampfflugzeuge, Granatwerfer, Tausende von Handfeuerwaffen und anderes mehr. Die jährlich für den US Kongress erstellte Studie Conventional Arms Transfer to Developing Nations, die Deutschland als Waffenexporteur für 2010 weltweit auf Rang drei nach den USA und Russland setzte, summiert in ihrer Ausgabe 2003 – 2010 die deutschen Lieferungen an Staaten, die nicht der EU oder der NATO angehören oder letzterer gleichgestellt sind, für 2010 auf immerhin 500 Millionen Euro.
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Aktuelles und Meinungen -
Palästina-Israel
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Israel - Besatzung, Demokratie und Recht
Zum Umgang der israelischen Justiz mit dem Völkerrecht
von Norman Paech
Wenn die deutschen Medien nur einen Bruchteil des Aufwandes auf brächten, mit dem sie versuchen den Libyen-Krieg der NATO zu rechtfertigen, um über den täglichen Krieg in den von Israel besetzten Gebieten zu berichten, bräuchten sie lediglich aus den wöchentlichen Reports des UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (UNOCHA) zu zitieren. So könnte man aus den Meldungen der dritten Woche im November 2011 z.B. eine Ahnung erlangen, unter welchen Bedingungen die Palästinenser derzeit zu leben haben:
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Aktuelles und Meinungen -
Palästina-Israel
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Israel - Das Westjordanland wird betoniert
von Susanne Götze
Mitri Raheb, der Pfarrer der Weihnachtskirche in Bethlehem, hofft nach dem vorläufigen Scheitern in den Vereinten Nationen nicht mehr auf ein unabhängiges Palästina
Die Gemeinde Bethlehem ist mittlerweile auf allen Seiten von israelischen Siedlungen umgeben. Trotzdem kämpft Pfarrer Mitri Raheb jeden Tag für ein starkes Palästina. Seit 1995 leitet er nicht nur eine christliche Gemeinde in einem der größten Konfliktherde der Welt, sondern baut Schulen, bildet aus, ruft Kulturprojekte ins Leben. Mit seinem Netzwerk Diyar ist er mittlerweile der drittgrößte Arbeitgeber der Region: Raheb hat kein Vertrauen mehr in die Politik, deshalb will er selbst „Fakten schaffen“.
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Meinungen
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Fukushima 2011 – Zivile und militärische Nutzung der Atomenergie
25 Jahre nach Tschernobyl macht Fukushima dramatisch bewusst, dass es keine sichere und friedliche Nutzung der Atomenergie gibt. Atommeiler gefährden Gesundheit und Sicherheit der Menschen – überall. Gleichzeitig ist die Atomtechnik jedoch Voraussetzung für die Weiterverbreitung und Neuentwicklung von Atomwaffen. Die unlösbaren Zusammenhänge von ziviler und militärischer Nukleartechnologie sind auch nach der Tragödie von Fukushima kaum Thema der politischen Auseinandersetzung. In Zusammenarbeit mit den Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) informierte Alex Rosen über die wenig bekannten Daten und Fakten der atomaren Zusammenhänge.
Den informativen Vortrag, den Ihr auch als mp3 herunterladen könnt, findet Ihr Hier! |
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Aktuelles und Meinungen -
Palästina-Israel
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Religiöse Fanatiker auf beiden Seiten
von Siegfried Ullmann
Leider gibt es im Nahen Osten nicht nur radikale Islamisten, sondern auch radikale nationalistisch-orthodoxe Juden. Dabei zeigt sich, dass deren Religionen durchaus Gemeinsamkeiten haben. Dem islamischen Todesurteil durch eine Fatwa (Rechtsgutachten) entspricht in gewisser Hinsicht der jüdische Fluch pulsa demura. Beide sollen den Tod der betroffenen Personen bewirken. So hatte eine Gruppe von Rabbinern den damaligen israelischen Ministerpräsidenten Itzak Rabin mit diesem Fluch belegt. Rabin wurde daraufhin ermordet. Und nach dem Mord an einem Palästinenser in Dubai (offensichtlich durch den israelischen Geheimdienst Mossad), sagte der israelische Likud-Abgeordnete Karmel Schama im Februar 2010, dass dies eine „Mizva“, eine religiöse Pflicht gewesen sei.
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